Nordroute

1. Magdeburg - Dom, Ostteile (Anfang 13. Jh.)

Die Ursprünge des heutigen Domes St. Mauritius und St. Katharina gehen auf das Jahr 937 zurück. König Otto der I. gründete hier ein Benediktiner-Kloster. Die Klosterkirche war als königliche Grablege ausersehen. Den Funden nach handelt es sich um eine kreuzförmige, dreischiffige Säulenbasilika, deren Chorapsis von quadratischen Türmen flankiert wurde.

Nach einem Brand im Jahre 1207, wurde der Neubau des Domes 1209 begonnen. Mit dem Bau entstand der 1. im Grundriß gotisch konzipierte Bau in Deutschland. Die Gesamtbauzeit zog sich von 1209 - 1520 hin. Das Grab Otto I. mit marmorner Deckplatte fand seinen Platz im Chor. Besondere Beachtung verdienen die spätromanischen Kapitellfriese im Chorumgang.

 

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Cathedral

The origins of the present-day St Mauritius' and St Katharina's Cathedral date back to 937. King Otto I founded a Benedictine monastery on this site. The monastery church was chosen as the place of royal entombment. Archaeological findings show that the original building was a cruciform, three-nave column basilica, the chevet of which was flanked by square towers. After a fire in 1207, the reconstruction of the cathedral was commenced in 1209. This new cathedral was the first building in Germany possessing a Gothic ground-plan. It was built in stages between 1209 and 1520. The tomb of Otto I was covered with a marble slab and housed in the choir. The Late Romanesque capital friezes in the choir ambulatory are particularly noteworthy.


Kloster Unser Lieben Frauen (11. Jh.)

Das ehemalige Kloster hat seine Wurzeln in einem 1017/18 unter Erzbischof Gero gegründeten, nicht mehr erhaltenen Kollegiatstift. Unter Erzbischof Werner wurde um 1064 mit einem Neubau der ehemaligen Klosterkirche (heute Kunstmuseum/Konzerthalle) begonnen, einer dreischiffigen, kreuzförmigen Säulenbasilika zu acht Jochen.

Auch die Westturmgruppe mit quadratischem Mittelturm und runden Flankentürmen scheint damals bereits konzipiert, jedoch erst im 12. Jh. errichtet worden zu sein, nachdem Erzbischof Norbert von Xanten 1129 das Stift dem von ihm gegründeten Prämonstratenserordens übergeben hatte. Das Innere des Langhauses wird durch die acht Arkaden und deren charakteristischen Farbwechsel von hellen und dunkelroten Sandsteinquadern geprägt.
Darüber ist ein umlaufender Flechtbandfries erhalten, sowie Palmetten- und Vogelornament am nordwestlichen Vierungspfeiler. Die Fenster des Obergadens, mit schwach geschrägten Leibungen, sind ebenfalls ursprünglich.

Der Einzug des frühgotischen Kreuzrippengewölbes als Ersatz für die hölzerne Flachdecke erfolgte ab 1220.

Das Kreuzgratgewölbe der dreischiffigen Chorkrypta – dem ältesten Teil der Kirche – ruht auf monolithischen Säulen, die die für die Romanik charakteristischen Würfelkapitelle (wie etwa im Dom zu Speyer) aufweisen. Im Außenbau zeigt sich fast unverändert die ursprüngliche Gestalt einer klassischen, hochromanischen Basilika. Die Klausurgebäude sind ein einzigartiges Beispiel einer nahezu vollständig erhaltenen Klosteranlage aus der zweiten Hälfte des 12. Jhs.

Der kreuzgratgewölbte Kreuzgang öffnet sich in 32 Drillingsarkaden mit abwechslungsreich gestalteten Säulen hin zum Innenhof. In diesen hinein ragt aus dem Ostflügel ein zweigeschossiger Rundbau – die Tonsur. Hier fand das rituelle Schneiden des gleichnamigen Haarkranzes statt, wodurch die feierliche Aufnahme der Ordensbrüder in den Klerikerstand erfolgte. Im Nordflügel beeindruckt eine dreigeschossige tonnengewölbte Anlage mit dem alten Winterrefektorium, in der heute die ständige Ausstellung des Kunstmuseums präsentiert wird.

 

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Monastery of Our Lady

The former collegiate church was built from 1064 on as a three-aisled column basilica over a cruciform ground plan with a flat wooden ceiling. The crypt – the oldest section – with its groined vault has monolithic columns with cushion capitals, a characteristic feature of Romanesque architecture, which are very similar to those, for example, in Speyer Cathedral. The interior of the nave is characterized by eight arcades and the typical alternation of light and dark sandstone ashlars. The windows of the upper clerestory with their slightly splayed jams are still original. The outer appearance of the building is that of a virtually unchanged classical High Romanesque basilica. The cloister buildings are a unique example of an almost intact group of monastic buildings from the second half of the 12th century. The cloisters dispose of 32 triple arcades with richly ornamented columns and the remarkable two-storied Tonsure. Three vaulted rooms in the north wing house the permanent exhibition of the present art museum.


St. Petrikirche (1150)

Vom romanischen Bau des 12. Jh. ist der querrechteckige Westturm erhalten geblieben. Den Charakter einer wehrhaften Dorfkirchenanlage unterstreicht die Bauausführung aus Bruchsteinquadern bzw. hammerrechtem Bruchstein.

Der Turm erfährt am oberen Teil durch Ecklisenen und Bogenfriese eine Gliederung, während er im unteren Bereich geschlossen ist. Das Langhaus wurde um 1400 zu einer dreischiffigen Halle von fünf Jochen mit einschiffigem Chor umgebaut.


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Church of St Petri

The transverse rectangular west tower is all that remains of the 12th-century Romanesque building. The rough ashlars and dressed quarry stones used for its construction underline its status as a fortified village church building. The structure of the tower is dominated by corner lesenes and arched mouldings in its upper section, the lower section is plain. The nave was re-built into a three-nave hall with five bays with a one-nave choir around 1400.


St. Sebastianskirche (11. Jh.)

Die katholische Kathetral- und Propsteikirche ist ehemalige Stiftskirche des etwa gleichzeitig mit dem Liebfrauenstift nach 1015/16 durch Erzbischof Gero gegründeten Kollegiatstifts. Von einer flachgedeckten kreuzförmigen Basilika aus der Mitte des 12. Jh. sind noch romanische Reste des Querhauses und der zweitürmige Westbau erhalten.

Nach Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg erhielten die Türme im 17. Jh. die barocken Zwiebelhauben.

 

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Church of St Sebastian

The Catholic cathedral and principal church is the former collegiate church of the collegiate founded after 1015/16 by archbishop Gero at almost the same time as the Liebfrauen convent. Romanesque remains of the transept and the two-tower western side of the church survive from a 12th-century flat-roofed cruciform basilica. After the destruction caused during the Thirty Years' War the towers were capped in the 17th century with their present Baroque bulbous domes.



2. Groß Ammensleben - Katholische Pfarrei  St. Peter und Paul


Das 1120 durch die Grafen von Grieben gegründete Augustiner-Chorherrenstift wurde 1129 unter Mitwirkung Erzbischof Norberts Benediktinerkloster und 1140 zur Abtei erhoben. Der Ursprungsbau der Klosterkirche erhielt 1135 die Weihe.
Der romanische Kernbau aus Bruchstein ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit Rundbogen und Rundbogenfenstern.

Einige Kämpfer der Pfeiler sind mit Schach-brett- oder Palmettendekor versehen. Reichere Verziehrungen aus der roman-ischen Zeit sind am Südportal zu sehen. Über der Tür, die an beiden Seiten von drei verzierten Säulen eingerahmt wird, finden wir das zweigeteilte Thympanon, das auf der rechten Seite das Agnus Dei und auf der linken Seite ein Sonnenrad (Symbol für Christus) zeigt. Die Innenausstattung der Kirche stammt aus der Barockzeit.


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Benedictine Monastery

The Augustinian friary was founded by the dukes of Grieben in 1120 and became a Benedictine monastery in 1129 with the support of archbishop Norbert; it finally received the status of abbey in 1140. The original conventual church building was consecrated in 1135. The Romanesque core building of undressed stone is a three-nave pillar basilica with semicircular arches and semicircular arched windows. Some pillar imposts are decorated with chequerwork or palmette patterns. Rich decorations from the Romanesque period can be found at the south portal. Over the door, which is flanked by a set of three excessively ornate pillars on both sides, there is a tympanum consisting of two sections depicting Agnus Dei on the right and the sun wheel, a symbol of Christ, on the left. The interior of the church is Baroque.


3. Hillersleben - Benediktinernonnenkloster (2. Hälfte 10. Jh.)

Die Gründung des ehemaligen Benediktinernonnenklosters fällt der Überlieferung nach wohl in die 2. Hälfte des 10. Jh. Gero von Magdeburg ließ es 1022 als erz- bischöfliches Eigenkloster erneuern. Nach der völligen Zerstörung 1179 erfolgte eine romanisierende Erneuerung. Vom hochromanischen Kernbau sind die westlichen Vierungspfeiler mit Ecksäulchen und einem Palmetten-Lotos-Fries am Kämpfer des Nordpfeilers sowie Teile des Querschiffes erhalten.


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Benedictine Nunnery

According to the records the foundation of the former Benedictine nunnery goes back to the second half of the 10th century. Gero von Magdeburg had it re-built in 1022 as the archbishop's personal cloister. After it had been completely destroyed in 1179, it was refurbished in the Romanesque style. Of the High Romanesque core building, the western quadrature pillars with their small corner columns, and a palmette-and-lotus frieze on the impost of the north pillar, as well as parts of the cross aisle have remained.


4. Hundisburg - Ruine Nordhusen (12. Jh.)

Von der ehemaligen Dorfkirche sowie des gesamten Dorfes Nordhusen ist der stattliche Westquerturm erhalten geblieben. Die Gründung des Bauwerkes ist auf die Jahre um 1200 zurückzuführen.


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Nordhusen Ruin The splendid transverse western tower is all that has remained of the former village church as well as of the entire village of Nordhusen. The foundation of the building dates back to around 1200.



5. Bebertal - Friedhofskapelle (10. Jh.)

Der seit dem 17. Jh. als Friedhofskapelle genutzte Bau beinhaltet Reste der ehemaligen Kirche des alten Dorfes Alvensleben und ist der Überlieferung nach in seiner Entstehung eine der 35 unter Bischof Hildegrim von Halberstadt im 9. Jh. ge- gründeten Taufkirchen St. Stephan. Der vorhandene Kern der Kirche stammt wohl aus dem 10. Jh.

Die Nord- und Südwand mit feingliedrigem Gesims aus Platte und Wulst ist erhaltener romanischer Bestandteil.


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Cemetery Chapel

The building, which has been used as a cemetery chapel since the 17th century, contains fragments of the former church of the ancient village of Alvensleben, which, according to the records, originated as one of the 35 baptisteries of St Stephan founded under bishop Hildegrim von Halberstadt in the 9th century. The existing core of the church may well date back to the 10th century. The north and south walls with their slender-boned cornice of slab and swelling have survived from Romanesque times.


6. Walbeck - Ruine der Stiftskirche St. Marien (11. Jh.) / Sarkophag Graf Lothars II. (11. Jh.) in der Dorfkirche

Die ehemalige Stiftskirche St. Marien, St. Pankratius und St. Anna ist heute nur noch als Ruine erhalten. Der Gründungsbau war eine flachgedeckte kreuzförmige Pfeilerbasilika von vier Jochen. Er war im wesentlichen bereits vor 964 vollendet.

Der unmittelbare Eindruck von der Ruine wird durch die weitgespannten Triumphbögen auf kräftigen Wandvorlagen gegen Mittelschiff und Chor bestimmt. Vom Gründungsbau sind wesentliche Teile in sorgfältig gesetztem Hausteinmauerwerk noch zu sehen. Das Zentrum des Gründungsbaus war die Grabanlage des Stifters Graf Lothar des II. von Walbeck inmitten des Querhauses. Nach Freilegung der Anlage im Jahre 1932 befindet sich der sarkophagförmige Stuckaufsatz über der Grabkammer in der Dorfkirche. Das fürstliche Grabdenkmal ist eines der wenigen erhaltenen aus ottonischer Zeit.


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Ruin of the Collegiate Church of St Marian

A ruin is all that is left of the former collegiate church of St Marian, St Pancratius and St Anna. The original building was a flat-roofed cruciform pillar basilica of four bays. The building was basically completed before 964. The viewer's immediate impression of the ruin is dominated by the wide-span chancel arches resting on strong walls and extending towards the centre nave and the choir. Major sections of the original building, which were constructed using carefully set scabbled stones, can still be seen. The tomb of the donor and founder, duke Lothar II von Walbeck, which is located in the transept, used to be the centre of the original building. The sarcophagus-like stucco section above the tomb chamber was removed to the village church after the site of the tomb was uncovered in 1932. The duke's tomb is one of the few monuments to survive from Ottonian times.


7. Wiepke - Dorfkirche (12. Jh.)

Der spätromanische flachgedeckte Feldsteinbau besitzt ein relativ kurzes Schiff und einen eingezogenen quadratischen Chor. Der Westquerturm ist im Glockengeschoss leicht zurückgesetzt und hat im Abschluss ein Satteldach und Dachreiter.


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Village Church

The Late Romanesque flat-roofed fieldstone building has a relatively short nave and a retreated square choir. The western tower is slightly retreated at the level of its belfry, and has a saddle roof with ridge turrets.


8. Engersen - Dorfkirche (13. Jh.)

Die Dorfkirche in Engersen gehört zu den spätromanischen Feldsteinbauwerken. Ein altes Rundbogenportal ist an der Südseite noch erkennbar.


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Village Church

The village church in Engersen is one of a number of Late Romanesque fieldstone buildings. An old semicircular arched portal can still be distinguished on its south side.


9. Rohrberg - Dorfkirche (12. Jh.)

Bei diesem romanischen Bauwerk handelt es sich um einen flachgedeckten Feldsteinbau mit rechteckigem Chor, halb- kreisförmiger Apsis und einem Westquerturm aus der 2. Hälfte des 12. Jh.

Zur Innenausstattung gehört die romanische Taufe in Kelchform auf einem Würfelkapitell.


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Village Church

This Romanesque building is a flat-roofed fieldstone structure with a rectangular choir, semicircular apse, and a transverse western tower dating back to the second half of the 12th century. The interior features a chalice Romanesque baptismal font on a pillow capital.


10. Diesdorf - Augustiner-Chorherren- und Nonnenklosterkirche (1161)

Bei der ehemaligen Klosterkirche und heutigen Pfarrkirche handelt es sich, neben der ehemaligen Klosterkirche in Arendsee, um eine der besterhaltensten spätromanischen Bauten der Altmark. Sie ist darüber hinaus die älteste (frühes 13. Jh.) gewölbte altmärkische Kirche im voll ausgebildeten gebundenen System. Das Äußere des Backsteinbaues belegt die sichere Beherrschung des Materials und die überlegte Anwendung der Schmuckformen. Interessant ist das reichverzierte Portal an der Stirnwand des südlichen Querschiffes.


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Augustinian Canons' and Nunnery Cloister Church

Together with the former monastery church in Arendsee, the former cloister church and present-day parish church is one of the best preserved buildings in the Late Romanesque style in the Altmark region. In addition, it is the oldest (early 13th century) vaulted church in the Altmark region in the fully evolved bound system. The outside of the brickwork building is proof of the supreme mastery of the material and a well-thought-out application of decorative elements. The richly decorated portal at the front wall of the southern transept is of particular interest.



11. Salzwedel - Pfarrkirche St. Lorenz (Mitte 13. Jh.)

Als sich südlich der Burg und in ihrem Schutz - vermutlich in der ersten Hälfte des 12. Jh. - die ersten Ansiedler niederließen und so der älteste Stadtteil Salzwedels entstand, errichteten sie vermutlich eine Saalkirche aus Findlingssteinen oder auch aus Holz. An der Stelle der romanischen Kirche wurde um die Mitte des 13. Jh. das heutige Bauwerk als dreischiffige Basilika mit einem Turm errichtet. Die an dieser Kirche vorhandene Formenvielfalt macht den besonderen Reiz des Bauwerkes aus.


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Church of St Laurentius

When the first settlers established themselves to the south of the castle and within its protective confines, (presumably in the first half of the 12th century), thus founding the oldest part of the town of Salzwedel, they probably built a hall church from erratic blocks or possibly wood. On the site of the Romanesque church the present building, a three-nave basilica with one tower, was erected around the middle of the 13th century. The wealth of different shapes, forms and figures gives the building its special charm.



12. Arendsee - Benediktiner-Nonnenkloster (1184)

Das Kloster wurde 1184 vom Markgrafen Otto I. gestiftet. Obwohl schon 1208 geweiht, war der Bau der Klosterkirche doch erst 1240 vollendet. Mit 49.5 m Länge ist sie einer der größten Backsteinkirchen der Altmark. In seltener Klarheit tritt dem Be- schauer bei diesem Bau die Kreuzform vor Augen. Der romanische Bau, eine vollständig gewölbte Pfeilerbasilika mit ursprünglich drei Apsiden, steht stilistisch zwischen der flachgedeckten Klosterkirche in Jerichow und der gewölbten in Diesdorf.


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Benedictine Nunnery

The nunnery was donated by the margrave Otto I in 1184. Although it had been consecrated in 1208, the construction of the cloister church was not completed until 1240. 49.5 m long, it is one of the largest brick architecture churches in the Altmark region. The cross-shape of the building springs to the eye of the visitor with unusual clarity. The Romanesque building, a completely vaulted pillar basilica with originally three apses, can be classed stylistically between the flat-roofed cloister church in Jerichow and the vaulted church in Diesdorf.



13. Beuster - Backsteinkirche St. Nikolaus

Die St. Nikolauskirche ist eine der ältesten Backsteinkirchen nördlich der Alpen. Die Gründung, als östlichste Kirche Bistums Verden, erfolgte im 12 Jh. Bis heute ist ihr romanischer Stil erhalten geblieben. Der Baustil entspricht dem einer dreischiffigen Pfeilerbasilika mit zwei halbhohen Seitenschiffen und Chorquadrat. Die Vierung des Chores wird mit einer halbrunden Apsis abgeschlossen. Die in den Obergaden und in den oberen Wandflächen angeordneten Fenster spenden das Licht für das Mittelschiff. Im 14. Jh. wurde die ursprünglich flache Decke eingewölbt. Der gesamte Bau, einschließlich der Fundamente, ist ausschließlich aus Backstein errichtet. Die hervorragende Verarbeitungsqualität ist besonders bemerkenswert.

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Brick church of St Nicolas

The church of St Nicolas is on of the oldest brick churches north of the Alps. Its construction began in the 12th century and the church has retained its Romanesque style up to the present day. The architectural style is based on a three-aisled pillar basilica and the church is constructed entirely from bricks.



14. Havelberg - Dom St. Marien (1150)

Der Havelberger Domkomplex umfasst die Bischofskirche des 948 (946?) gegründeten Bistums Havelberg und die vollständig erhaltenen Klausurgebäude des 1149/50 ins Leben gerufenen Prämonstratenser-Chorherrenstiftes. Anfänge des Kirchenbaus fallen wohl schon in die Zeit nach 946/948. Der romanische Bruchsteinkern des Domes bietet eine Vielzahl an Besonderheiten, die mit einer Bauzeit zwischen 1150 und 1160 allein nicht zu erklären sind. Um 1200 erhielt der Westquerriegel ein drei- arkadiges, 1907/08 schließlich ein fünfarkadiges neoromanisches Klanggeschoss in Backstein aufgesetzt. Zwischen 1279 und 1330 erfolgte nach einem großen Brand der gotische Umbau des Langhauses. Seinen architektonischen Charakter prägt seitdem eine sehr gelungene Synthese aus romanischen und gotischen Elementen. Bischofskirche und Klausur bilden ein einmaliges Ensemble von außergewöhnlicher architektonischer Schönheit und kulturhistorischer Bedeutung.

 

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Cathedral of St Marian

The Havelberg cathedral complex consists of the episcopal church of the Havelberg diocese founded in 948 (946?) and the completely preserved Praemonstratensian monastery and canons' convent established in 1149/50. The earliest stages of construction possibly date back to the period after 946/948. The Romanesque undressed-stone core of the cathedral displays a variety of special features which cannot be attributed to a construction period between 1150 and 1160 alone. Around 1200 a three-arcade, and finally in 1907/08 a five-arcade neo-Romanesque gallery of brickstone was mounted on the west Auvergne-type transport. Between 1279 and 1330, following a major fire, the nave was reconstructed in the Gothic style. After that, the structure architecture was characterized by a very successful synthesis of Romanesque and Gothic elements. The episcopal church and cloister form a unique ensemble of extraordinary architectural beauty, as well as cultural and historical significance.



15. Sandau - Pfarrkirche St. Nicolaus/St.Laurentius (1200)

Die Pfarrkirche St. Nikolai zählt als spätromanischer Backsteinbau zu den Nachfolgebauten der Kloster-Kirche in Jerichow. Die Fertigstellung liegt um das Jahr 1200. Nach einem Brand erfolgte ein neuer Ausbau. Der Westturm wurde in den letzten Kriegstagen, im April 1945, durch Artilleriebeschuß zu über 50% zerstört und ist nur als Ruine und Mahnmal erhalten.

Die Glocken hängen seit 1949 in den Schallöchern der Südwand.


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Parish Church of St Nicholas/St Laurentius

The parish church of St Nicholas, a Late Romanesque brick building, is among the buildings in its style which succeeded the cloister church in Jerichow. It was completed around the year 1200; the interior was refurbished after a fire. More than 50% of the west tower was destroyed during the last days of World War II, in April 1945, by artillery fire; it has been preserved as a ruin and memorial site. The bells have hung in the louvre windows of the south wall since 1949.


16. Schönhausen - Dorfkirche St. Marien und Willebrord (1212)

Als querschifflose Basilika von 6 Jochen, mit längsrechteckigem Chor, halbkreisförmiger Apsis und breitem Westquerturm wurde der spätromanische Backsteinbau im Jahre 1212 geweiht. Zu dem Erhaltengebliebenen zählt auch ein lebensgroßer spätromanischer hölzerner Kruzifixus.


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Village Church

This Late Romanesque brick building was consecrated in 1212 as a six-bay basilica without a cross aisle, with a longitudinal rectangular choir, semicircular apse and wide western tower. A Late Romanesque life-size wooden crucifix is also among the features to have survived from that period.


17. Wust - Dorfkirche (12. Jh.)

Die spätromanische Backsteindorfkirche entstand um das Jahr 1200. Der große, vierteilige Bau besteht aus Westturm, flachgedecktem Schiff, eingezogenen, quadratischen, gewölbten Chor und Apsis. Diese Kirche zeigt eine gelungene Synthese zwischen prächtigem Barock und schlichter Romanik.


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Village Church

The Late Romanesque brick village church was built around 1200. The large quadripartite structure consists of a western tower, a flat-roofed nave, a retreated, square, vaulted choir and an apse. This church displays a successful blend of pompous Baroque and unpretentious Romanesque.


18. Melkow - Dorfkirche (12. Jh.)

Die aus dem 12. Jh. stammende spätromanische Dorfkirche in Melkow ist eine der drei Kirchen, welche außen und innen im romanischen Originalzustand erhalten ist. Auch die kleinen hochsitzenden Fenster vom Schiff und Chor haben noch ihre ursprüngliche Gestalt. Als Bauschmuck sind Winkel- und Rundbogenfriese zu bewundern.


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Village Church

The Late Romanesque village church in Melkow, which dates back to the 12th century, is one of the three churches which have been preserved in their original Romanesque state both inside and outside. The small windows high up in the nave and choir are likewise original. The building is embellished with angle and blank arches.


19. Jerichow - Stadtkirche (1. Hälfte 13. Jh.)

An der Stelle des 1144 gegründeten Prämonstratenserstifts wurde um 1230, als spätromanischer Bau, die Stadtkirche errichtet. Der flachgedeckte Backsteinbau besitzt im Kernbau eine klare spätromanische Gliederung nach dem Vorbild der Klosterkirche im Ort.


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City Church

Around 1230 the Late Romanesque city church was erected on the site of the Premonstratensian convent founded in 1144. The core structure of the flat-roofed brick building is of distinctive Late Romanesque design modelled on that of the cloister church in Jerichow.


Jerichow - Prämonstratenserstift

(2. Hälfte 12. Jh.)

Gegründet wurde das ehemalige Prämonstratenserstift bereits 1144 von Hartwig von Stade. 1148 wurde es an die jetzige Stelle verlegt und mit dem Bau begonnen. Die ehemalige Stiftskirche St. Marien und St. Nikolaus gehört zu den ältesten und künstlerisch vollendetsten märkischen Backsteinbauten. Zu den erhaltenen Resten der ursprünglichen Ausstattung gehören u.a. der große Hochaltar aus Sandstein in der Vorderwand mit fünf Rundbogennischen und der skulptierte Sockel aus Sandstein aus den Jahren um 1170. Die Klausur, an der Südseite der Kirche gelegen, mit zahlreichen romanischen Räumen ist weitgehend erhalten.


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Premonstratensian Convent

The former Premonstratensian convent was founded as early as 1144 by Hartwig von Stade. In 1148 it moved to its present location, and the construction of the new building was started. The former convent church of St Marian and St Nicholas are among the oldest and artistically most perfect brick buildings in the area. The remains of the original interior features include the large high altar made of sandstone in the front wall with its five round arch niches and hewn sandstone base dating back to around 1170. The cloister, situated on the south side of the church, and comprising numerous Romanesque chambers has been largely preserved.



20. Redekin - Dorfkirche (12. Jh.)

Die Dorfkirche ist ein um 1200 errichteter Backsteinbau. Überall sind regelmäßig angeordnete mittelalterliche Rüstlöcher zu beobachten. Mit den charakteristischen romanischen Friesverzierungen am Schiff und an der Apsis gehört die Kirche in Redekin mit zu den bedeutendsten Bauten im Umkreis des Klosters in Jerichow. Die an der Südwand des Chores eingeritzten Sonnenuhren und eingearbeiteten Näpfenmarkierungen besitzen eine besondere historische Bedeutung.


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Village Church

The village church is a brick building erected around 1200. A regular pattern of medieval putlog holes can be observed throughout. With its typical Romanesque frieze decorations on the nave and apse the church at Redekin is among the most significant structures in the vicinity of the monastery of Jerichow. The sundial scratched into the south wall of the choir as well as the cup marks are of particular historical importance.


21. Genthin-Altenplathow - Figurengrabstein (1170)

Unweit von Genthin, im Ortsteil Altenplathow, befindet sich in der ehemaligen Sakristei und heutigen "Plotho-Stube" der Dorfkirche eine der ältesten romanischen Figurengrabplatten der Gegend. Es handelt sich hierbei um das Grabmal vom einst hier auf der ehemaligen Burg Plote seßhaft gewesenen slawischen, erzbischöflich-magdeburgischen Lehensmann Hermann von Plotho (gestorben 1170). Das Grabmal stammt aus dem romanischen Feldsteinbau, dem Vorgänger des heutigen Backsteinbaues der Dorfkirche.


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Effigy Tomb Slab

Not far from Genthin, in the former village of Altenplatow, the former sacristy and present-day 'Plotho Room' of the village church accommodates one of the oldest Romanesque effigy tomb slabs of the region. This is the tomb of Hermann von Plotho (died 1170), a Slav vassal of the archbishop of Magdeburg, who used to reside here at the ancient Plote Castle. The tomb is a fine example of Romanesque fieldstone masonry, the predecessor of the brick masonry seen today in the village church.


22. Burg

Oberkirche Unser Lieben Frauen (13.Jh.)

1186 wurde die Kirche erstmals erwähnt. Bestandteil des spätromanischen Baus ist der querrechteckige, im oberen Teil zweitürmige Westbau. In der Ostwand des nördlichen Seitenschiffes ist als weiterer Rest eine halbkreisförmige Apsis erhalten.


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Upper Church of Unser Lieben Frauen

The church was first mentioned in the records in 1186. This Late Romanesque building has a transverse rectangular western section with two towers in its upper part. Another detail which has been preserved is a semicircular apse in the east wall of the northern aisle.


Unterkirche St. Nicolai (1196)

Der spätromanische Granitquaderbau des späten 12. Jh. ist in meisterlicher Technik ausgeführt und gehört zu den be- deutendsten Denkmälern dieser Art. Die Pfeilerbasilika ist im wesentlichen mit Querschiff, Nebenapsiden, quadratischem Chorjoch, Hauptapsis und dem mit 2 Türmen versehenen Westbau unverändert erhalten.


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Lower Church of St Nicolai

The Late Romanesque granite ashlar building of the late 12th century was masterfully executed and is one of the most significant monuments of its kind. The pillar basilica church with its transept, sub-apses, square choir bay, chevet and two-towered western side has remained essentially unchanged.


23. Loburg - Kirchenruine Unser Lieben Frauen (1190)

Die heute noch erhaltene Ruine der Kirche Unser Lieben Frauen stammt als ein sorgfältig gequaderter Feldsteinbau aus der

2. Hälfte des 12. Jh. Um das Jahr 1900 wurde die Kirche als Ruine restauriert.


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Church Ruin of Unser Lieben Frauen

The ruins of the church of Unser Lieben Frauen still stand today as an example of fine ashlar fieldstone masonry, dating back to the second half of the 12th century. The church was restored as a ruin around 1900.


24. Leitzkau

Pfarrkirche St. Peti (12. Jh.)

In das Jahr 1107 gehen die Ursprünge der Kirche St. Petri zurück. Vom Brandenburger Bischof Harbert wurde sie als hölzerne Kapelle gegründet und 1114 durch einen Steinbau ersetzt. Dieser interessante romanische Bau gehört zu den ersten sakralen Steinbauten dieser Gegend.


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Village Church of St Petri

The origins of St Petri church date back to 1107. It was founded as a wooden chapel by bishop Harbert of Brandenburg, and replaced in 1114 by a stone structure. This interesting Romanesque building is one of the first religious buildings in the region.


Klosterkirche St. Maria (Weihe 1155)

Die ehemalige Prämonstratenserstiftskirche St. Marien, Petrus und Eleutherius ist zu großen Teilen erhalten geblieben.

Die Basilika wurde aus Bruchstein und Hausteingliedern errichtet. Die Großartigkeit des ursprünglichen Baues wird durch das, wenn auch nur teilweise erhaltene große Querschiff, das Hauptschiff und den Westbau deutlich.


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Cloister Church of St Maria

The former Premonstratensian collegiate church of St Marian, St Petrus und St Eleutherius has been largely preserved. The basilica church was built from undressed and square-hewn stone. Although only partially preserved, the transept, the nave and the western side of the church convey some idea of the magnificence of the original building.


25. Pretzien - Dorfkirche St. Thomas (1140)

Die St.-Thomas-Kirche ist ein wohlerhaltener romanischer Bruchsteinbau aus dem Jahre 1140 und entstand im Auftrage des Markgrafen Albrecht des Bären. Der äußerlich eher schlichte Bau bietet im Inneren eines der bedeutendsten Zeugnisse spätromanischer Wandmalereien in Mitteldeutschland.


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Village Church of St Thomas

The church of St Thomas is a well-preserved Romanesque building of undressed stone dating back to 1140. Its construction was ordered by the margrave Albrecht the Bear. The building with its rather plain exterior houses one of the most important examples of Late Romanesque wallpainting in central Germany.