Südroute 1

26. Wanzleben - Burg Wanzleben (12. Jh.)

 

Die Burg Wanzleben ist eine große Niederungsburg, welche durch Gräben, Wälle und den Fluß Sarre einen natürlichen Schutz zur Verteidigung hatte. Die erste Erwähnung der slawischen Burg ist für das Jahr 889 datiert. Der heute noch gut erhaltene Wehrturm, mit einer Höhe von über 30 m, ist ein fünfgeschossiger Wohnturm. Der untere Teil stammt aus dem 10. Jh.
Der Oberbau wurde im 11. - 12. Jahrhundert fertiggstellt. Der Turm besitzt romanische Kleeblattfenster. 1990 wurde die vom Verfall bedrohte Burg vom Enkel des letzten Amtsrates erworben, schrittweise restauriert und zu einer Hotelanlage umgebaut.


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Wanzleben Castle

Wanzleben Castle is a large lowland castle with natural defences provided by ditches, ramparts and the river Sarre. The earliest mention of the castle was in 889. The wellpreserved defence tower with a height of 30 meters is a five-storey tower house. The lower section dates back to the 10th century. The upper floors were completed during the 11th - 12th century. The tower has Romanesque clover leaf windows. The largely derelict castle was purchased in 1990 by the grandson of the Chief Councillor, restored phase by phase and has now been converted into a hotel complex.


27. Seehausen/Börde - Paulskirche (1148)

Erstmalige Erwähnung fand die Kirche St. Paul im Jahre 1148. Die Kirche hat nur ein Schiff, welches die gleiche Breite wie der Westturm aufweist. Im Inneren sind sowohl der Rundbogen zwischen Chor und Schiff als auch das einstufige rundbogige Südportal an der Südseite des Schiffes noch erhaltene romanische Elemente.


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Church of St Paul

St Paul's church was first mentioned in the annals of 1148. The church has only one nave, the width of which equals that of the western tower. Inside, both the round arch between choir and nave, and the single-stair round-arch south portal on the south side of the nave have survived from Romanesque times.


28. Hadmersleben - Benediktinerinnenkloster (10. - 12. Jh.)

Das Benediktinerinnen-Kloster St. Peter und Stephan, heute St. Peter und Paul, wurde 961 durch Bischof Bernhard von Halberstadt gegründet. Ältester Teil der Klosteranlage ist das Südschiff der Unterkirche aus der zweiten Hälfte des

10. Jahrhunderts. Echte ottonische Kunst zeigen die Kapitelle der vier ursprünglichen Säulen mit Segmenten und stilisierten Blumen. Um 1050 wurde der erste Kirchenbau erneuert und verbreitert. In den Jahren 1160-1180 erhielt die als romanische Basilika begonnene Oberkirche ihre jetzige Höhe und Breite. Um 1250 entstand das wuchtige romanische Kirchenturmmassiv.


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Benedictine Nunnery

The Benedictine nunnery of St Peter and St Stephan which is today dedicated to St Peter and St Paul, was founded in 961 by bishop Bernhard von Halberstadt. The oldest part of the nunnery is the south aisle of the lower church, which dates back to the second half of the 10th century. The capitals of the four original columns which feature segments and stylized flowers are prime examples of Ottonian art. Around 1050 the first church building was restored and widened. Between 1160 and 1180 the upper church, which was started as a Romanesque basilica church, received its present height and width. The massive Romanesque church tower was built around 1250.


29. Kloster Gröningen - Klosterkirche St. Veit (12. Jh.)

Der Baubeginn für die relativ kleine kreuzförmige, flachgedeckte Basilika liegt Anfang des 12. Jh. Aus dem 10./11. Jh. ist noch ein korinthisierendes Kapitell erhalten. Bemerkenswert sind die Säulen und Pfeiler mit steilen attischen Basen sowie die Würfelkapitelle, die Kämpfer und der die Arkadenzone begrenzende Schmuckfries. Um 1170 wurde in den Mittelteil des Westbaues eine Kapelle eingefügt. An der Brüstung der Empore über der Kapelle befindet sich die Nachbildung eines Stuckreliefs aus gleicher Zeit. Das Original befindet sich seit 1900 im Staatlichen Museum Berlin.


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Cloister Church of St Vitus

Construction of the relatively small cruciform, flat-roofed basilica church began in the early 12th century. A single capital in the Corinthian style has survived from the 10/11th centuries. The columns and pillars with their steep Attic bases and pillow capitals, the imposts, and the decorative frieze delimiting the arcade zone are particularly noteworthy. Around 1170 a chapel was incorporated into the middle section of the western side. The model of a stucco relief from the same period is located on the balustrade of the choir-loft above the chapel. The original has been kept in the Staatsmuseum in Berlin since 1900.


30. Hamersleben - Stiftskirche St. Pankratius (1111)

Die Stiftskirche St. Pankratius weist einen reichen plastischen Bauschmuck auf und gehört zu den edelsten romanischen Anlagen im mitteldeutschen Raum. Der Baubeginn der Kirche geht auf des Jahr 1111 zurück. Als dreischiffige flachgedeckte Säulenbasilika mit Querschiff wurde sie gebaut. Besonders die Kapitellornamentik im Inneren des Langhauses ist eine bildhauerische Qualitätsarbeit.


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Collegiate Church of St Pancratius

The collegiate church of St Pancratius displays rich sculptural decoration and is amongst the most noble Romanesque buildings in the central German region. Its construction was begun in 1111. The building was designed as a three-naved, flat-roofed column basilica church with transept. In particular the capital ornamentation inside the nave is a sculptural masterpiece.



31. Dedeleben-Westerburg

Wasserburg (11. Jh.)

 In einer Senke des weithin flachen Ackerlandes liegt die gut erhaltene Anlage der Wasserburg. Die alte Harzgrafenburg befand sich seit 1052 im Besitz des Bistums Halberstadt und war seit 1180 regensteinsches Lehen. Mit doppeltem Wassergraben versehen, wurde sie zu einer starken Burg ausgebaut.


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Moat-Girdled Castle

In a hollow surrounded by mainly flat tracts stands a well-preserved moat-girdled castle complex. This old Harzgrafen Castle had been owned by the diocese of Halberstadt since 1052, and from 1180 it became a Regenstein feudal tenure. It was later equipped with double water-filled moats and other fortifications.


32. Huysburg - Benediktinerkloster (1121)

 Kloster Huysburg wurde 1084 durch Bischof Burchard II. gegründet und wird noch heute von einem kleinen Konvent von Benediktinern bewohnt. Während das Kloster bei einem Brand 1525 stark in Mitleidenschaft geriet, blieb die 1121 geweihte Klosterkirche St. Maria unbeschädigt. Sie ist ein bedeutendes Denkmal niedersächsischer Baukunst auf dem Wege zwischen früh- und hochromanischer Architektur.


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Benedictine Monastery

Huysburg monastery was founded in 1084 by bishop Burchard II, and is still home to a small convent of Benedictine monks. Although the monastery was severely damaged in the fire of 1525, the cloister church of St Maria, which had been consecrated in 1121, remained undamaged. It is an important monument of Lower Saxon architecture in its transition from Early to High Romanesque styles.


33. Halberstadt - Dom St. Stephanus (1239)

An der Stelle des heutigen Domes gab es bereits seit Anfang des 9. Jh. kirchliche Bauten. Vom ottonischen Nachfolgebau (1179) sind noch Reste seiner südlichen Querschiffswand vom Kreuzgang aus sichtbar. Die unterbrochene Bautätigkeit von der 1. Hälfte des 13. Jh. bis Ende des 15. Jh. ließ durch Bauplanänderungen eine "reine" gotische Kathedrale entstehen.


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Cathedral of St Stephanus

Religious buildings stood on the site of the present cathedral since the beginning of the 9th century. Of the later Ottonian building (1179), remains of the southern transept wall of the cloister can still be seen. The interruption in the construction work from the first half of the 13th to the late 15th century led to changes in the architect's plan, yielding an 'entirely' Gothic cathedral.


Liebfrauenkirche (1020)

 

Der Bau der Liebfrauenkirche geht auf die Gründung des Augustinerchorherrenstifts durch Bischof Arnulf im Jahre 1005 zurück. Vom Gründungsbau selbst sind noch die beiden unteren Geschosse des Westturmriegels erhalten. Wesentliche Teile des heutigen Baues wurden in der Zeit des 12. / 13. Jh. hinzugefügt. Zur Ausstattung der Kirche gehören, als bedeutende Zeugnisse spätromanischer Plastik, die um 1200 entstandenen Chorschranken mit Stuckreliefs von Christus, Maria und den 12 Aposteln. Die Originalfassung ist noch erhalten.

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Liebfrauenkirche

The construction of the Liebfrauenkirche church dates back to the founding of the Augustinian convent church by bishop Arnulf in 1005. The two lower storeys of the Auvergne-type west tower transport have survived from the original building. Key sections of the present structure were added in the 12th and 13th centuries. The interior of the church includes important examples of Late Romanesque sculpture, including the choir screens with stucco reliefs of Christ, Mary and the 12 apostles modelled around 1200. These are preserved in their original form.



34. Osterwieck - Stephanikirche(1150)

Von herber Schönheit zeigt sich der zweitürmige Westbau aus der Mitte des 12. Jh. Er blieb aus dieser Zeit als romanischer Teil erhalten. Langhaus und Chor wurden nach einem Brand 1511 erneuert.


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Church of St Stephani

The two-towered western side of the mid-12th century church is of an austere beauty. It has survived as a Romanesque fragment from that period. Nave and choir were renewed after the fire of 1511.


35. Ilsenburg - Klosterkirche (11. Jh.)

Das ehemalige Benediktinerkloster geht auf eine Gründungszeit nach 1003 zurück. Dem Neubau von 1078-87 folgten bis ins 16. Jh. Veränderungen. Erhalten blieben in wesentlichen Teilen das Mittel- und südliche Seitenschiff, die Vierung und der südliche Kreuzarm sowie der Hauptchor.


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Cloister Church

The former Benedictine monastery dates back to the period after 1003. The new buildings, which were erected between 1078 and 1087, were constantly altered up to the 16th century. The nave and the southern side aisle, the quadrature and the southern cross arm, together with the main choir have essentially retained their original design.


36. Drübeck - Benediktinerinnenkloster St. Vitus (10./11. Jh.)

Das Benediktinerinnenkloster St. Vitius fand seine erste urkundliche Erwähnung 960 als Schenkung durch Otto I. Die Klosterkirche ist bis auf das nördliche Seitenschiff noch heute in ihrer ursprünglichen Gestalt vorhanden. Der zweitürmige Westbau mit Apsis entstand in den Jahren 1140-1165.


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Cloister Church

The Benedictine monastery of St Vitius was first mentioned in the records in 960 as a donation by Otto I. The cloister church has been preserved in its original form, except for the northern side aisle. The two-towered western side with apse was built between 1140 and 1165.





37. Blankenburg - Zisterzienserkloster (1146)


1147 kam es zur Klostergründung. Der heutige Klosterkomplex zeigt sich als Ensemble von mehreren Stilepochen. Reine romanische Bausubstanz aus dem 12. Jh. sind im Ost- und Südflügel der Klausur zu finden. Besonders zu erwähnen sind Kapitelsaal und Refektorium mit dem rippenlosen Kreuzgewölbe.


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Cistercian Monastery of Michaelstein

The monastery was founded in 1146. The present monastery complex is a blend of several architectural styles. Pure Romanesque structural details from the 12th century can be found in the east and south wings of the cloister. The chapter house and the refectory with its ribless groined-vault merit special mention.


38. Quedlinburg - Stiftskirche St. Servatii (11./12. Jh.)

Die große und weithin sichtbare Stiftskirche St. Servatii zählt zu den bedeutendsten hochromanischen Bauten in Deutschland. Trotz mehrfacher Restaurierungen und damit verbundener Eingriffe vermittelt sie die Ausstrahlung vom monumentalen Ernst romanisch-deutscher Kirchen dieser Zeit. Das Hauptportal in der Nordwand ist möglicherweise das älteste deutsche Säulenportal. In der Schatzkammer von St. Servatii ist jetzt auch wieder der zurückgegebene berühmte Quedlinburger Domschatz zu sehen.


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Convent Church of St Servatii

The large St Servatii convent church, which is visible from a great distance, is among the most important High Romanesque buildings in Germany. Despite having several times undergone restoration work involving substantial alterations, the building continues to exude the aura of monumental sobriety associated with German Romanesque churches of the period. The main portal in the northern wall is possibly the oldest German columnar portal. The world-famous Quedlingburg cathedral treasure is once again on display in the St Servantii treasury.



Krypta der Wipertikirche (um 1020)

950 wurde die kreuzförmige Basilika errichtet. In diese wurde die Krypta etwa 1020 eingebaut.

Beim Neubau der Kirche, in der Mitte des 12. Jh., blieb die Krypta erhalten.


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Germano-Romanesque Crypt of the Wipertikirche

The cruciform basilica church was erected in 950. The crypt was installed in the church around 1020, and was retained when the church was reconstructed in the middle of the 12th century.

 


39. Gernrode - Stiftskirche St. Cyriakus

(10. Jh.)

Markgraf Gero gründete im Jahre 959 das Damenstift St. Cyriakus (Schutzurkunde 961). Die Stiftskirche gehört zu den bedeutendsten und im Gesamteindruck besterhaltenen Zeugnissen ottonischer Architektur. Der Baubeginn geht auf das Gründungsjahr zurück. Der Westbau mit zwei Türmen, hohem Mittelbau und Apsis kam im 12. Jh. hinzu.
Das Heilige Grab im südlichen Seitenschiff ist im 11. Jh. nachträglich eingebaut worden.
In Deutschland ist es das älteste unter den noch erhaltenen Nachbildungen des Grabes Christi in Jerusalem.


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Collegiate Church of St Cyriacus

In 959 the margrave Gero founded St Cyriacus convent for ladies of rank (a deed of protection was drafted in 961). The convent church is among the most important, and, in terms of the general impression it conveys, one of the best preserved examples of Ottonian architecture. Construction work began in the year of its foundation. The western section, with its two towers, high central section, and apse, was added in the 12th century. The Holy Sepulchre in the southern aisle is an 11th century addition. The latter is the oldest preserved reproduction of Christ's tomb in Jerusalem in Germany.


40. Ballenstedt - Klosterkirche(1043) mit Grab Albrecht des Bären (bis 1170)

An der Stelle des Barockschlosses stand im 11. Jh. ein Kollegiatstift. Gegründet wurde es von Graf Esiko von Ballenstedt, aus der dem Geschlecht der Askanier, um 1043. Im Zusammenhang mit der Umwandlung der Stiftskirche in ein Benediktiner-kloster erfolgte der Bau der Klosterkirche St. Pankratius und Abundus. Zu den romanischen Resten zählen Teile des Westbaus, der Krypta und im Westflügel etwas von der romanischen Klausur. Die Nikolai-Kapelle des Schlosses beherbergt das Grab Albrecht des Bären (1100-1170) und seiner Gemahlin Sophie.

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Cloister Church with Tomb of Albrecht the Bear

In the 11th century a collegiate convent stood on the site of the present Baroque castle. It was founded by duke Esiko von Ballenstedt, a scion of the Ascanian line, around 1043. Construction of the St Pancratius und St Abundus monastery church commenced following the conversion of the convent church into a Benedictine monastery. The Romanesque fragments include parts of the western section, the crypt and remnants of the Romanesque cloister in the western wing. The St Nicholas palace chapel houses the tomb of Albrecht the Bear (1100-1170) and his spouse Sophie.

 



41. Falkenstein/OT Pansfelde - Burg Falkenstein (1120)

Burg Falkenstein ist die wohl am besten erhaltene mittelalterliche Burg des Harzes. Die Anlage, im 12. Jh. errichtet, wurde später zum Wohn- und Jagdschloss ausgebaut. Der Bau der Kernburg geht auf die Zeit um 1120 - 1180 zurück.

Im Burgmuseum befindet sich ein Exemplar des Sachsenspiegels, des bedeutendsten mittelalterlichen Rechtsbuches, welches Eike von Repgow auf Veranlassung Hoyer II. von Falkenstein in die deutsche Sprache übersetzte.


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Falkenstein Castle

Falkenstein Castle is possibly the best-preserved medieval castle in the Harz mountains. The fortification built in the 12th century was later converted into a residential and hunting palace. The construction of the core castle dates back to 1120-1180. A copy of the Sachsenspiegel, the most important medieval law treatise, which was translated into German by Eike von Repgow at the behest of Hoyer II von Falkenstein, is on display in the castle museum.

 


42. Frose - Stiftskirche St. Cyriakus (936)

Bereits vor dem Jahre 950 gründete der Markgraf Gero an dieser Stelle ein Kloster, welches zu einer der ältesten geistlichen Stiftungen zu rechnen ist. Anstelle des Gründungsbaus steht heute der etwas verkleinerte Neubau aus den Jahren um 1170.


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Collegiate Church

Margrave Gero founded a monastery on this site before 950. The monastery is thus among the earliest religious endowments. In 1170 the original building was replaced by the slightly smaller structure which still stands today.


43. Ermsleben - Kloster Konradsburg (1200)

Aus der Burg- und frühen Klosterzeit sind heute noch Reste der Ummauerung erhalten. Die noch vorhandenen mittel-alterlichen Teile sind Bestandteil eines völligen Neubaus des Klosters um 1200. Die fünfschiffige Hallenkrypta der Klosterkirche gehört, dank ihrer reichen Schmuckformen, zu den bedeutendsten spätromanischen Denkmälern des Harzes.


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Konradsburg Monastery

Fragments of the walls of the castle and monastery which used to stand on this site can still be seen today. The medieval fragments which have survived are part of a complete new monastery building constructed in 1200. The five-nave hall crypt of the monastery church is, by virtue of its rich ornamentation, one of the most significant Late Romanesque monuments in the Harz mountains.


44. Klostermansfeld - Klosterkirche(1040)

Das um 1040 in Klostermansfeld gegründete Kloster gehörte dem Benediktinerorden an. Im Bauernkrieg (1525) wurde das Kloster stark zerstört und geplündert. In den Jahren 1960-70 erfolgte eine umfangreiche Restaurierung.


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Cloister Church

The Klostermansfeld Benedictine monastery was founded around 1040. During the Peasants' Revolt of 1525 the monastery was looted and severely damaged. Comprehensive restoration work was carried out between 1960 and 1970.



45. Lutherstadt Eisleben - Kloster St. Marien zu Helfta (1229)


Das Cistercienserinnen-Kloster wurde im Jahre 1229 durch Graf Burchard von Mansfeld und seiner Frau Elisabeth nahe der Burg Mansfeld errichtet. 1258 wurde es auf Bestreben der Äbtissin Gertrud von Hakeborn nach Helfta, östlich von Eisleben verlegt. 1342 wurde es geplündert und teilweise gebrandschatzt in der „Halberstädter Bischofsfehde“. Das „Neue Helfta“ wurde 1343 vor die Stadtmauer von Eisleben verlegt. Aber bereits ca. 20 Jahre später geriet es in die Auseinandersetzungen des Bauernkrieges und wurde durch sogenannte „lose Leut“ verwüstet. Die Nonnen versuchten in harter Arbeit sich in der alten Ruine eine Bleibe zu errichten. Doch unter dem Grafen Georg von Mansfeld-Eisleben wurde es säkularisiert und die Nonnen verjagt. Die letzte urkundliche Erwähnung trägt das Datum vom 19.06.1542. Die beiden letzten Besitzer des Areals sind bekannt: 1742 wurde es staatliche Domäne, später  Volkseigenes Gut in der DDR. Seit dem 13. August 1999 leben wieder Nonnen im Kloster Helfta. Die Klosterkirche geht teilweise zurück auf die frühe Zeit des Klosters. Interessant ist die Verbindung zwischen Altem und Neuem, auch an anderen Gebäuden. Das Klosterareal ist frei zugänglich. Direkt an der B 80 gibt es einen eigenen Parkplatz des Klosters. 

 

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St Mary´s of Helfta Convent

The Cistercian convent St Mary was established in 1229 by Count Burchard von Mansfeld. It was dissolved in 1542 during the Reformation. In 1998, reconstruction work began and today Cistercian nuns are living in the convent for the first time in 450 years.



46. Seeburg - Burg- und Schlosskapelle Seeburg (1036)

Die Seeburg fand ihre gesicherte Ersterwähnung am Ende des 9. Jahrhunderts im Hersfelder Zehntverzeichnis. Christian, Graf von Seeburg (1016-1067) begann mit dem Bau der Burg am Westende der alten Volksburg. Weitere Bauten, wie der Bergfried, entstanden unter seinem Sohn Wichmann I. von Seeburg. Von seinen Nachkommen wurde die Burg Seeburg bedeutend erweitert. 1172 gründete Wichmann an der westlichen Seite der Halbinsel ein Kollegiatstift mit einer neuen einschiffigen Kirche. Das Chorquadrat und die Apsis sind in den Umfassungsmauern noch erhalten. Unter den späteren Besitzern der Seeburg, den Grafen von Mansfeld, wurde die Burg im 15. Jahrhundert zum bedeutendsten spätgotischen Bau der Grafschaft. Eine zweite Zwingmauer mit Flankierungstürmen, einer Torburg und der Witwenturm entstanden in dieser Zeit. Ende des 16. Jh. trug man den Bergfried teilweise ab und erneuerte ihn mit dem heutigen Aufbau. Heute ist das Schloss in Privatbesitz.


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Castle and palaca chapel Seeburg

Seeburg Castle is first mentioned at the end of the 9th century and its construction was begun by Christian Count of Seeburg. The castle was considerably extended by his descendents and a collegiate chapter with a new church was founded in 1172. Under the subsequent ownners of Seeburg Castle, the church became one of the most significant Late Gothic buildings in the count in the 15th century.


47. Sangerhausen - Ulrichkirche (12. Jh.)

An der Stelle der Grafenkapelle im Bereich des Fronhofes wurde aufgrund eines Gelübdes des Thüringer Landgrafen Ludwig dem Springer die St. Ulrici-Kirche errichtet. Die Einrichtung des romanischen Kernbaus ist durch die fortgeschrittenen Stilelemente wie Kreuzpfeiler, Arkadenunterzüge und Vorlagen für Gewölbe auf das 12. Jh. zurückzuführen.


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Church of St Ulrici

In fulfilment of a vow taken by the Thuringian landgrave Ludwig the Jumper, St Ulrici church was built on the site of the duke's chapel on the feudal demesne. The interior of the Romanesque core structure can be traced back to the 12th century on the evidence of such progressive stylistic features as cross pillars, arcade supports and front layers for vaults.

 



48. Tilleda - Königspfalz (972)

Die erste urkundliche Erwähnung des Pfalzortes datiert auf das Jahr 972. In erheblichem Umfang sind durch Ausgrabungen die Reste der Anlage, in einer Ausdehnung von 350 x 250 m, am Fuße des Kyffhäusers, freigelegt.


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Palatinate Imperial Palace

The royal palatinate was first mentioned in the records in 972. Major sections of the remains of the medieval castle complex, covering an area of 350 x 250 m at the foot of the Harz mountains, were uncovered by comprehensive archeological diggings.


49. Allstedt - Burg und Schloss (9. Jh.)

Bereits im 9. Jh. wird die Burg im Hersfelder Zehntverzeichnis als "Altstedi-Burg" genannt. Da der Ort Allstedt bereits 777, erwähnt wird ist zu vermuten, daß sie schon 780 existierte. Die Höhenburg war bis zur Stauferzeit als Reichspfalz beliebter Aufenthalts- und Urkundenort deutscher Herrscher und danach in wechselndem Besitz. Die ältesten Teile der Kernburg befinden sich, allerdings verbaut, im Nordflügel. Das heutige Erscheinungsbild der Burg- und Schloßanlage wurde vor allem vom 15. bis zum 18. Jh. geprägt.


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Castle

As early as the 9th century the castle is referred to as 'Altstedi Castle' in the Hersfeld tithe register. Since the place name Allstedt was first mentioned in 777, we may assume that the castle existed as early as 780. Up to the time of the Staufer dynasty, this motte castle was favoured by German rulers as a residence and place for issuing documents, later passing into the possession of other owners. The oldest sections of the core castle are in the northern wing, although these are now concealed by masonry. The present appearance of the castle buildings was basically shaped between the 15th and the 16th centuries.