Südroute 2

50. Querfurt - Burg Querfurt (um 899)

Mit ihren 3 Türmen, 2 Ringmauern und mittelalterlichen Befestigungen ist die Querfurter Burg eine der ältesten und größten Feudalburgen Deutschlands. Als Stammsitz der Edlen Herren von Querfurt diente sie seit Ende des 10. Jh.

Die recht gut erhaltene Burganlage bildet ein unregelmäßiges Rechteck und ist durch einen im 14. Jh. angelegten Trockengraben geschützt. Im Inneren sind Reste einer romanischen Ringmauer erhalten. Im Westen der Kernburg der Rundturm "Dicker Heinrich", an der Südseite der Burganlage der "Marterturm" und die im Hof freistehende Burgkapelle stammen aus dem 12. Jh.


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Querfurt Castle

Querfurt castle with its three towers, double curtain-walls and medieval fortifications is one of the oldest and largest feudal castles in Germany. It was the ancestral seat of the Noblemen of Querfurt from the end of the 10th century. The well-preserved castle complex forms an irregular rectangle, and is protected by a dry moat dug in the 14th century. The remnants of a Romanesque curtain wall are visible inside. The round tower nicknamed 'Fat Henry' on the western side of the core castle, the 'Torture Tower' on the southern side of the castle buildings and the castle chapel, which stands as a separate building in the courtyard, date back to the 12th century.

 



51. Memleben - Kloster u. Kaiserpfalz (13. Jh.)


Die Pfalz Memleben ist der Sterbeort König Heinrich I. (936). Sein Sohn, Otto der I., ließ hier nach 942 die älteste monumentale Marienkirche errichten. Das Bauwerk war 82 m lang und 28 m breit. Vom Bau des 10. Jh. sind Teile der südlichen Seitenschiffwand und der beiden südlichen Kreuzarme erhalten. Beeindruckend ist die dreischiffige, kreuzgratgewölbte und mit hohen schlanken Säulen und einfachen rechteckigen Gurten versehene Krypta.

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Cloister Ruin

King Heinrich I died in the Memleben imperial palace in 936. His son and heir, Otto I, had the oldest monumental Marian church erected here after 942. The building was 82 m long and 28 m wide. Fragments of the southern side-aisle wall and the two southern cross arms have survived from the 10th century building. The three-nave, groined-vaulted crypt with its high, slender columns and its plain rectangular main arches are particularly impressive.




52. Eckartsberga - Eckartsburg (12. Jh.)

Die heute als ansehnliche Ruine erhaltene Burg der Landgrafen von Thüringen entstand in der 2. Hälfte des 12. Jh.

Ein eindrucksvolles Wallgrabensystem diente als Schutz der zweiteiligen Anlage. Der kastellartige Charakter der Kernburg

ist nicht unbedingt typisch für Höhenburgen des 12. Jh.


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Eckartsburg Castle

The castle of the landgraves of Thuringia, which has been preserved as a picturesque ruin, was built in the second half of the 12th century. Protection for the stronghold was provided by an impressive moat system. The core castle's castellum-type layout is not really typical of 12th century motte castles.


53. Bad Kösen - Rudelsburg (1172)

Malerisch auf steilem Kalkfelsen liegt die heutige Ruine der Rudelsburg über der Saale. Ihre Ersterwähnung fand sie 1172.

Von der weiträumigen Vorburg sind nur noch Teile eines Rundturms, der Toranlage und Reste der Außenmauer erkennbar. Westlich befindet sich ein tief in den Fels gehauener Halsgraben. Dahinter beginnt die Kernburg.


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Rudelsburg Castle

The present ruin of the Rudelsburg Castle is picturesquely situated on top of steep limestone hills high above the Saale river. It was first mentioned in the records in 1172. Parts of a round tower, the gates and remnants of the outer wall are all that have survived of the spacious barbican. On the western side there is a neck ditch which is cut deep into the rock. Beyond this stands the core castle.


Burg Saaleck (1050)

Im Zusammenwirken mit der benachbarten Rudelsburg diente Burg Saaleck als sogenannte Sperrburg.

Der Bau der Hauptburg erfolgte vermutlich in der 1. Hälfte des 11. Jh. Der Westturm war der eigentliche Wohnturm, worauf der im ursprünglichen Eingangsgeschoss befindliche romanische Kamin hinweist.


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Saaleck Castle

In conjunction with its neighbour Rudelsburg Castle Saaleck Castle served as a so-called 'barrier castle'. The main castle was presumably built in the first half of the 11th century. The western tower was the actual residential tower, as indicated by the Romanesque open fireplace in the original ground floor.


Romanisches Haus (11. Jh.)

Der romanische Bau stammt aus dem 11. Jh. und gehört zu den ältesten Profanbauten Deutschlands. Das Erdgeschoß hat 24 kleine Rundbogenfenster und der Dachraum rundbogige Schlitze unterhalb der Mauerkrone. Über der Südostpforte befindet sich ein monolithes Tympanon mit Bischofskreuz.


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Romanesque House

This Romanesque building dates back to the 11th century and is one of the oldest secular buildings in Germany. There are 24 small semicircular arched windows in the ground floor, as well as semicircular arched slots below the masonry wall crown in the roof storey. Above the south eastern gate door there is a monolithic tympanon with a bishop's cross.

 



54. Schulpforte - Kloster (1127) und Klosterkirche (1137)

Seinen Ursprung hat das Zisterzienserkloster in dem 1127 in Schmölln gegründeten Benediktinerstift. Mit dem Gründungsbau der Klosterkirche St. Maria wurde 1137 begonnen. Der Gesamtcharakter der romanischen Basilika zeigte deutlich den Stil der Zisterzienser. Der Kreuzgang des Klosters bildet ein Rechteck, das im Norden der Länge des romanischen Schiffs entspricht. Der südliche, nördliche und westliche Trakt ist in Teilen noch aus der Zeit um die Mitte des 12. Jh. erhalten. Romanische Bestandteile sind vor allem die Arkadenpfeiler und die Sockelmauer. Die einschiffige zweijochige sogenannte Abtkapelle von 1230 ist ein interessantes Bauwerk aus romanischer Zeit. Besonders das auf schweren Rippen gewölbte Innere ist von ungewöhnlichem Reiz durch die Vielgliedrigkeit der Architektur.


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Cloister Church and Monastery

The origins of the Cistercian monastery date back to the Benedictine convent founded in Schmölln in 1127. The foundations of the monastery church of St Maria were laid in 1137. The general character of the Romanesque basilica church is a prime example of the Cistercian style. The cloister of the monastery is rectangular, the north side corresponding in length to the Romanesque nave. Parts of the southern, northern and western sections have been preserved from around the mid-12th century. Romanesque features include the arcade pillars and the plinth wall. The one-nave, two-bay, so-called abbot's chapel dating from 1230 is an interesting example of Romanesque architecture. The vaulted interior, in particular, with its heavy groins possesses extraordinary charm, not least by virtue of its multifaceted architectural style.


55. Naumburg - Dom St. Peter u. Paul (13. Jh.)

Der Dom St. Peter und Paul ist der Nachfolgebau einer Marienstiftskirche und eines frühromanischen Domes aus der 1. Hälfte des 11. Jh. Baubeginn für den heutigen Bau war etwa um das Jahr 1210. An der äußeren Gliederung durch Lisenen und Rundbogenfriese sind die spätromanischen Teile leicht erkennbar. Die anzutreffende Verbindung von Architektur, Ornament und figürlicher Plastik stellt eine künstlerische Leistung von hohem Rang dar und macht den Naumburger Dom so weltbekannt. Besonders die Laubkapitelle gehören zum vollendetsten was Deutschland in dieser Art besitzt.

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Cathedral

The Cathedral of St Peter and St Paul succeeded a Marian church and an Early Romanesque cathedral from the first half of the 11th century. The construction of the present building commenced around the year 1210. Relief work featuring lesenes and blank arches renders the Late Romanesque sections clearly recognizable. The synthesis of architecture, ornamentation and figurative sculpture are an outstanding artistic achievement and have won the cathedral at Naumburg worldwide acclaim. The foliated capitals in particular are among the most perfect of their kind in Germany.




Ägidienkurie (Anfang 13. Jh.)

In unmittelbarer Nachbarschaft des Naumburger Doms befinden sich die ursprünglich als Wohn- und Verwaltungsgebäude den Domherren dienenden Gebäude aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts. Der Bau der Kapelle der Ägidienkirche datiert auf das erste Viertel des 13. Jh. Aus der Entstehungszeit stammen das Tympanon des einstigen romanischen Eingangsportals und romanische Kapitelle. Das Untergeschoss ist einfach und besitzt vier Kreuzgratgewölbe, ruhend auf einem Mittelpfeiler.

Auf dem Schlussstein sind Fratzen und Zapfen abgebildet. Das Obergeschoss hat einen achteckigen Grundriss.

Die Decke wurde als Gewölbe und das Dach als Pyramidendach gebaut. Die Traufe umläuft ein Fries aus Dreiecken.

Auf einer Konsole ragt auf der Ostseite die Apsis der Kapelle hervor.

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Aegidien Curia

The chapel of the St. Aegidien church dates back to the first quarter of the 13th century. The tympanum of the original Romanesque entrance portal and Romanesque capitals have survived from the building´s original phase of

construction.


56. Zeitz - Moritzburg mit Dom St. Peter und Paul (11. Jh.)

Die Moritzburg war ursprünglich die Burg der Bischöfe von Zeitz-Naumburg. Einen Teil der im 10. Jh. gegründeten Burg stellt der ehemalige Dom St. Peter und Paul dar. Die heute turmlose, vierjochige, aus Sandsteinquadern bestehende Hallenkirche ist dreischiffig mit Querhaus und gestrecktem Chor. Der älteste romanische Teil befindet sich unter dem Chor.

Die aus der 1. Hälfte des 11. Jh. stammende dreischiffige, vierjochige Hallenkrypta besitzt ein scharfgratiges Kreuzgewölbe zwischen kräftigen Gurten und Säulen mit kämpferlosen Kapitellen.

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Moritzburg Castle with Cathedral of St Peter and St Paul

Moritzburg Castle was originally the palace of the bishops of Zeitz and Naumburg. The former Cathedral of St Peter and St Paul forms part of the castle which was founded in the 10th century. The present tower-less, four-bay hall church, made of sandstone ashlars, has three naves, together with a cross aisle and an elongated choir. The oldest Romanesque section is situated under the choir. The three-nave, four-bay hall crypt, which dates back to the 11th century, has a groin vault spanning robust main arches and columns, and capitals without imposts.



57. Freyburg - Schloss Neuenburg (11.-13. Jh) 

Schloss Neuenburg gehört neben der Wartburg zu den glanzvollsten Burgen der Landgrafen von Thüringen, der Ludowinger. Der Erstbau der Talrandburg erfolgte um 1085 unter Ludwig dem Springer. Ein doppeltes Wall-Grabungssystem schützte die Anlage. Erhalten ist der im Nordosten stehende Bergfried, der "Dicke Wilhelm" mit seiner 1550 entstandenen, ursprünglich schiefergedeckten Turmhaube mit vier Zwerchgiebeln. Er ist ein bedeutender Vertreter spätromanischer Rundtürme mit überkuppeltem Hauptgeschoss, Kamin und Aborterkern. Aus der Zeit um 1220 stammt auch die prachtvolle Doppelkapelle. Die "gezackten" Gurtbögen und die reich ausgebildeten Kapitelle und Kämpfer haben ihre Vorbilder in niederrheinischer Bauzier. Nahezu identische Parallelen finden sich in der Westvorhalle in der Kölner Andreaskirche.

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Neuenburg Castle

Together with Wartburg Castle, Neuenburg Castle is among the most glamorous castles of the landgraves of Thuringia, the Ludowingers. The original sections of the castle, which is located at the edge of a valley, were constructed around 1085 under the reign of Ludwig the Jumper. The castle was protected by a double moat system. The donjon, nicknamed 'Fat Wilhelm', which was erected in 1550 and features an originally slate-clad dome, and four gablets, still stands on the north-east side. It is an outstanding example of Late Romanesque round tower construction with a dome spanning the main storey, open fireplace and corbelled garderobes. The richly decorated double chapel dates back to around 1220. The 'jagged' main arches and the richly shaped capitals and imposts are modelled on Lower-Rhine structural decoration. Almost identical features can be found in the western porch of the Church of St Andreas in Cologne.




Stadtkirche St. Marien (1125)

Die Stadtkirche St. Marien ist ein bedeutendes Baudenkmal Freyburgs. Die dreischiffige Basilika stammt aus der Zeit um 1225. Sie wurde in spätromanischem Stil mit westlicher Doppel-turmfassade und quadratischem Vierungsturm gebaut.

Die romanische Hauptapsis wurde um 1400 durch einen gotischen Chor ersetzt. 1500 wurde das Langhaus zur Halle aufgestockt.
Der Bau stellt eine ausgezeichnete Symbiose zwischen romanischen und gotischen Elementen dar.

Vom ursprünglichen Bau erhalten geblieben sind der Vierungsturm mit Querschiff und Chorquadrat, die doppeltürmige Westfront, an deren Rückwand das romanische Stufenportal. Der Marienaltar besitzt als einer der wenigen bedeutenden spätgotischen Flügelaltäre eine intakte Barockfassung.

 

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Parish church of St Mary

The Parish church of St Mary is one of the most significant historic buildings in Freyburg. The three-aisled basilica originates from the years around 1225 and the building was constructed in Late Romanesque style. The crossing tower with the transept and chancel square and the double-towered West front have survived from the original building.




58. Goseck - Schloss Goseck (9. Jh.)

Schloss Goseck hat seine Ursprünge in einer frühmittelalterlichen Burg der sächsischen Pfalzgrafen. Erstmalige Erwähnung fand sie im Hersfelder Zehntverzeichnis Ende des 9. Jh. Im Jahre 1041 ließen die Pfalzgrafen die Burg abbrechen und ein Benediktinerkloster errichten. Für die Kirche erfolgte die Weihe 1053. 1540 wurde das Kloster im Zuge der Reformation säkularisiert. Nach einem Teilabbruch und Umbau 1615 – 1620 blieben nur noch das Quer- und Altarhaus aus dem 11. Jh. sowie der Südwestturm aus der Zeit um 1200. Nach einer wechselvollen Nutzung übernahm 1997 die Stiftung Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt das Schloss. Der Verein Schloss Goseck e.V. baut hier ein Europäisches Musik- und Kulturzentrum auf. 2006 wurden Informationsräume zum Gosecker Sonnenobservatorium eröffnet.

 

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Goseck Castle

Goseck Castle was built on a bluff high above the Saale valley. It was mentioned in the Hersfeld tithe register as far back as the 9.th century as “Gozacha zivitas”, and is consequently reckoned among the border castles which defended the Saale. Since 2006, the castle has housed a visitor exhibition on the Goseck solar observatory. The “Europäisches Musik- und Kulturzentrum Schloss Goseck” was founded by Schloss Goseck e.V. in 1998 and today is housed within the castle walls. The organisation puts on numerous events and concerts thereby heightening the castles attration for its many visitors.

 


59. Merseburg - Dom St. Johannes und St. Laurentius (11. Jh.)

Hervorgegangen ist der Dom aus der 931 geweihten Pfalzkapelle durch König Heinrich I. Sie wurde nach der Gründung des Bistums 968 zur Kathedrale erhoben. Der heute bestehende, in den Jahrhunderten mehrfach veränderte Bau fand seine Grundsteinlegung im Jahre 1015. Bei diesem Bauwerk handelt es sich um eine dreischiffige Hallenkirche. Die Krypta gilt als eine der ältesten unverändert erhaltenen Hallenkrypten Mitteldeutschlands. In der Vorhalle des Domes haben die ältesten Glocken (12. Jh.) ihren Platz gefunden. Unter den zahlreichen Grabdenkmälern gibt es bedeutende Bronzegüsse wie z. B. die Grabplatte Rudolfs von Schwaben, des Gegenkönigs Heinrich IV, gestorben 1080. Wertvolle mittelalterliche Handschriften, darunter die Merseburger Zaubersprüche, werden in der Domstiftsbibliothek aufbewahrt.

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Cathedral of St Johannes und St Laurentius

The cathedral originated as the palatinate chapel that was consecrated in 931 by King Heinrich I. After the foundation of the diocese it was elevated to the status of cathedral. The foundation stone for the present structure, which has undergone several changes over the centuries, was laid in 1015. The building is a three-nave hall church. Its crypt is one of the oldest hall crypts preserved unchanged in Central Germany. The oldest bells of the cathedral (12th century) are housed in the porch.

The numerous tombs feature notable bronze casts including the tomb plate of Rudolf von Schwaben, the rival of Heinrich IV, who died in 1080. Valuable medieval manuscripts, including the Merseburg Incantations, are kept in the cathedral convent library.

 



Neumarktkirche (12. Jh.)

Der ehemals dreischiffige zweitürmige Bau aus romanischer Zeit (wurde erstmalig in einer Urkunde des Kaisers Friedrich I. Barbarossa erwähnt) zeigt heute nur noch Teile seiner ursprünglichen Gestalt. Im Äußeren ist das Stufenportal am Querhaus mit der Knotensäule besonders beachtenswert. Die Kapitelle des Portals sind allerdings überwiegend aus dem 19. Jh.


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Neumarktkirche

The original structure of the formerly twin-tower, three-nave church dating from the Romanesque period (it was first mentioned in a record signed by Emperor Friedrich I Barbarossa) is only partially preserved. On the outside, the staggered portal at the transept with its knotwork column is particularly noteworthy. The capitals of the portal, however, are mainly 19th century.



60. Halle - Burg Giebichenstein (961)

Erstmals 961 als Reichsburg erwähnt, diente sie später als Hauptresidenz der Erzbischöfe von Magdeburg als Stadtherren von Halle. Der Gesamtkomplex setzt sich aus Alter Burg (Amtsgarten), Oberburg (Freilichtmuseum) und Unterburg (Hochschule für Kunst und Design) zusammen. Im Jahre 1936 wurde die romanische Kernburg bei einem Brand fast völlig zerstört. Lediglich die Ringmauer und der romanische Eckturm mit gotischem Oberbau blieben erhalten, ebenso wie gewaltige Kemenatenfundamente.

 

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Giebichenstein Castle

First mentioned in 961 as an imperial castle, it later served as the main residence of the archbishops of Magdeburg, who governed the town of Halle. The castle complex comprised the old castle (the present municipal park), the upper castle, which is now an open-air museum, and the lower castle, the remaining structures of which are presently used by the College of Art and Design. In 1936 the Romanesque core castle was almost completely destroyed by a fire. Only the 'curtain' wall, the Romanesque corner tower.

 







Dorfkirche Böllberg (12. Jh.)

Ein Beispiel der herben und schlichten Dorfkirchen jener Zeit ist die romanische Saalkirche mit Apsis in Böllberg. Aus Bruchstein errichtet, ist ihr Äußeres ungewöhnlich gut erhalten. Die Nordseite besitzt noch ihre ursprüngliche Gestalt mit den kleinen hochliegenden Fenstern. Über dem Südportal befindet sich ein original erhaltenes Tympanon, das mit Rosetten verziert ist und im Inneren der Kirche ein wuchtiger Taufstein aus dem 12. Jh.


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Böllberg Village Church

The Romanesque hall church with apse in Böllberg is an example of the austere and plain village churches of the time. Built from rubble, its exterior is astonishingly well preserved. The northern side with its small windows situated high up in the wall is still original. Over the south portal there is an original tympanon which is richly decorated with rosettes, and inside the church is a massive baptismal font from the 12th century.

 


61. Landsberg - Doppelkapelle St. Crucis    (12. Jh.)

Die romanische Doppelkapelle war Bestandteil der ehemaligen Burganlage der Markgrafen von Landsberg, von der nur noch wenige Reste erhalten sind.Ein Vorgängerbau entstand bereits ab 1136 als Stiftung des Markgrafen Konrad von Wettin. Markgraf Konrad von Landsberg ließ in der Zeit von 1195-1200 die Basilika zur Doppelkapelle umbauen. Sie gehörte zu den Meisterwerken spätromanischer Architektur im östlichen Mitteldeutschland.

Der freistehende turmartig geschlossene Rechteckbau mit 3 Apsiden erhielt 1662 über dem 2. Obergeschoß das heute noch vorhandene Walmdach.

 

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Twin Chapel of St Crucis

The Romanesque twin chapel was part of the former castle of the margrave of Landsberg, of which only fragments remain. An earlier building was begun in 1136 as a donation by margrave Konrad von Wettin. Konrad von Landsberg had the basilica church converted into a twin chapel between 1195 and 1200. It was among the masterpieces of Late Romanesque architecture executed in eastern Central Germany. The detached, tower-like, closed rectangular building with its three apses was fitted with a hip roof over the second storey in 1662. The latter can still be seen today.

 



62. Petersberg - Stiftskirche St. Petrus

(12. Jh.)

Der Baubeginn für die dreischiffige, kreuzförmige Basilika, der Klosterkirche des von Graf Dedo von Wettin gegründeten Augustiner-Chorherrenstifts, liegt in den Jahren nach 1124. Gebaut wurde auf dem 120 Meter hohen Berg. Der Stein des Berges, Porphyr, lieferte auch das Baumaterial. Das als Grablege dienende Familienkloster existierte bis1538. Knapp 20Jahre danach brannte die Kirche und verfiel nach und nach. Der Zerstörung folgte der Wiederaufbau in den Jahren 1853-57.

Die dichtgedrängte Bauweise bestimmt das Erscheinungsbild wesentlich.


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Collegiate Church of St. Peter

Construction of the three-nave, cruciform basilica church, the monastery church of the Augustinian and canons' convent founded by duke Dedo von Wettin dates back to the period after 1124. It was built on a 120m-high hill. Porphyry, the rock of which the hill is composed, was used as building material. The monastery had many patrons and served as a place of interment. It continued to exist until 1538. Some 20 years later, the church burnt down and subsequently fell into disrepair. It was reconstructed between 1853 and 1857. The outer appearance of the building is characterized by its highly compact mode of construction.


63. Bernburg - Eulenspiegelturm des Schlosses Bernburg (1138)

Der Eulenspiegelturm ist der mächtige Bergfried von Schloss Bernburg. Die Burg wurde im Jahre 1138 erstmals erwähnt.

Auch der Eulenspiegelturm stammt aus dieser Zeit. Benannt wurde er nach dem Volkshelden Till Eulenspiegel, welcher 1325 als Turmwächter angestellt, hier einige Zeit gelebt haben soll. Der Turm ist über 40 Meter hoch und hat dreieinhalb Meter starke Mauern. Nach der Zerstörung großer Teile der Burg wurde sie im 16. Jh. zu einem prächtigen Renaissanceschloss umgebaut.


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Eulenspiegel Tower at Bernburg Castle

The Eulenspiegel Tower is the massive keep of Bernburg Castle. The fortress was first mentioned in 1138 and the Eulenspiegel Tower also dates back to this period. The tower was named after the popular hero Till Eulenspiegel who is said to have been employed as a keeper of the tower and lived here for a time. This tower is over 40 metres high and the walls have a depth of three-and-a-half metres. Following the destruction of a large part of the castle, it was converted into a magnificent Renaissance palace in the 16th century.

 



Bernburg-Waldau - Dorfkirche St. Stephan (1180)

Der flachgedeckte Feldsteinbau des 12. Jh. im ehemaligen Dorf Waldau, welches zwischenzeitlich seit 1871 zu Bernburg gehört, besteht in charakteristischer Staffelung aus einem Westquerturm, einem etwas breiterem Schiff mit eingezogenem Rechteckchor und Apsis. Vom Schiff zum spitztonnengewölbten Turmuntergeschoß führt der Weg durch eine rechteckige Schlupftür, auf deren Leibungen frühromanische Ritzzeichnungen von Schaftkreuzen erhalten sind.


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Village Church of St. Stephani

The flat-roofed 12th century fieldstone building situated in the former village of Waldau, which in 1871 was incorporated into the town of Bernburg, consists in characteristic fashion of a western tower, a rather wide nave with a retreated rectangular choir, and an apse. The path from the nave to the pointed tunnel vault lower storey of the tower leads you through a rectangular wicket-door on the jambs of which Early Romanesque carvings of shaft crosses are still preserved.


64. Nienburg - Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian (11. Jh.)

Markgraf Thietmar von Meißen und Erzbischof Gerd von Köln gründeten 970 in Thankmarsfelde eine Abtei und verlegten sie 975 nach Nienburg. Nachdem die Kirche 1004 geweiht wurde, folgten durch mehrfache Brände Zerstörung und Wiederaufbau. Mauern des Baues aus dem 11. Jh. fanden Wiederverwendung.


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Cloister Church of St Marian and St Cyprian

In 970 the margrave Thietmar von Meißen and the archbishop Gerd of Cologne founded an abbey in Thankmarsfelde, which they transferred to Nienburg in 975. After the church was consecrated in 1004, it was destroyed by fire and rebuilt several times. Some of the walls of the 11th century building were used in the later reconstruction.

 


65. Hecklingen - Klosterkirche St. Georg und Pankratius (1170)

Zu einer der besterhaltenen romanischen Basilika der Vorharzregion gehört die Klosterkirche St. Georg und Pancratius.

Die Bauzeit liegt wohl in den Jahren 1150-1176. Die Basilika wurde, einem typisch sächsischen Grundriß folgend aus dem Quadrat entwickelt, als kreuzförmige Anlage mit zwei Türmen, die im Westen das Langhaus flankieren.

 

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Cloister Church of St George and St Pancratius

The monastery church of St George and St Pancratius is one of the best-preserved Romanesque basilica churches in the foothills of the Harz mountains. Construction possibly dates back to between 1150 and 1176. The basilica, which, as is typical of the Saxon style, was designed from a square ground plan, is a cruciform building with two towers on both sides of

the nave.